Häufige Fragen und Antworten beim Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsrente

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Frage:Antwort:
Werden private BU-Rentenzahlungen mit der gesetzlichen Rentenversicherung, Sozialhilfe oder z.B. Arbeitslosenversicherung aufgerechnet?Für die "Grundsicherung bei Erwerbsminderung" gelten die gleichen Regelungen wie für Leistungen aus Hartz IV: Vermögen und andere Einkünfte werden verrechnet. Das gilt sowohl für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente (EMR) wie für die private Berufsunfähigkeitsrente (BU). Deshalb: Eine ausreichend hohe BU-Rente (> 750 Euro) versichern!
Sind die Beiträge zu einer privaten BU-Versicherung steuerlich absetzbar?Beiträge für eine Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU) können im Rahmen der Einkommen-Steuererklärung bis zu den gesetzlichen Höchstgrenzen steuermindernd geltend gemacht werden. Sie zählen zu den Sonderausgaben / Vorsorgeaufwendungen.
Müssen Leistungen aus einer privaten BU-Versicherung versteuert werden?In Deutschland bleiben Einkünfte bis zum Grundfreibetrag (2016 = 8.652 EUR) immer steuerfrei ("Existenzminimum"). Bei einer privaten BU-Rente bis zum Grundfreibetrag als einzigem Einkommen wäre auf die Berufsunfähigkeitsrente daher keine Steuern zu zahlen. Einkünfte aus BU-Renten oberhalb des Grundfreibetrags sind abhängig von ihrer Finanzierung (“Schicht” nach Alterseinkünftegesetz) zu versteuern. Beispiel: Eine private BU (3. Schicht) wird steuerlich als “abgekürzte Leibrente” behandelt. Somit muss nur der sogenannte “Ertragsanteil” versteuert werden. Der Ertragsanteil hängt von der möglichen Rentendauer bei Beginn der BU-Rentenzahlung ab.

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Haftungsausschluss

* Bei allen Informationen auf dieser Seite handelt es sich um unverbindliche Auskünfte und vereinfachte Darstellungen. Diese können und sollen keine Handlungsempfehlung sein. Es erfolgt keine – insbesondere keine steuerliche – Beratung. Für weitergehende allgemeine Informationen wenden Sie sich bitte an uns, für eine steuerliche Beratung an Ihren Steuerberater.

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