Über Thomas Orthey

Thomas Orthey (51): - Autor, Berater, Dozent und Sachverständiger - ist seit 1989 als Versicherungsexperte tätig. Er hat sich in 25 Jahren auf die Optimierung von Firmenversicherungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezialisiert. Der studierte Versicherungsbetriebswirt publizierte mehr als 300 Fachartikel für jeweils ca. 720.000 Leser in 13 Tageszeitungen und Fachmagazinen. Seine Experten-Tipps wurden insgesamt über 70 Mio. Mal schwarz auf weiß gedruckt. Die Presse bezeichnet ihn als einen Mann "der für seine klaren Worte bekannt" ist. (Rhein-Zeitung)

Was sich bei der Pflegeversicherung ab 01.01.2017 für Sie ändert

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Was sich bei der Pflegeversicherung ab 01.01.2017 für Sie ändert

Ab Januar 2017 tritt die nächste Stufe der Pflegereform In Kraft. Aus 3 Pflegestufen werden 5 Pflegegrade. Außerdem wird der Pflegebedürftigkeitsbegriff erweitert. Deshalb sollten Sie Ihre bestehenden Pflegetagegeldtarife jetzt anpassen.

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

„Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen.

Es muss sich um Personen handeln, die

  • körperliche
  • kognitive – oder –
  • psychische Beeinträchtigungen – oder –
  • gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen

nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate und mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere, bestehen.“

Neues Begutachtungssysstem

Im Rahmen der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit wird der Grad der Selbstständigkeit in sechs verschiedenen Bereichen gemessen.

Die Einzelergebnisse werden – mit unterschiedlicher Gewichtung – zu einer Gesamtbewertung zusammengeführt. Daraus ergibt sich die Einstufung in einen Pflegegrad.

Die sechs Bereiche sind inkl. Ihrer Gewichtung:

  • Mobilität ( 10 %)
  • Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen ( 20 %)
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten ( 7,5 %)
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen ( 7,5 %)
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (15 %)
  • Selbstversorgung ( 40 %)

Bei der Beurteilung des Grades der Selbstständigkeit in den sechs Bereichen werden…

  • körperliche
  • geistige…
  • psychische…

Einschränkungen berücksichtigt.

Einschränkungen, die mit einer Demenzerkrankung zusammenhängen, werden bei allen sechs Bereichen angemessen berücksichtigt. Daher entfällt eine separate Feststellung einer Demenzerkrankung sowie Sonderleistungen bei Demenz.

Der Leistungsumfang der marktüblicher Pflegetagegeldtarife wurde bisher in Abhängigkeit der Pflegestufe festgelegt. Aufgrund der Neufestlegung des Pflegebegriffs und der Einteilung in Pflegegrade, muss der Leistungsumfang der bestehenden Pflegetagegeldtarife in Abhängigkeit der neu festgelegten Pflegegrade 1 – 5 definiert werden.

Dazu werden insbesondere die Versicherungsleistungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen entsprechend angepasst. Der Wert des Leistungsumfangs wird dabei nicht reduziert.

Persönliche Beratung jetzt anfordern

Thomas Orthey

Thomas Orthey (51): - Autor, Berater, Dozent und Sachverständiger - ist seit 1989 als Versicherungsexperte tätig. Er hat sich in 25 Jahren auf die Optimierung von Firmenversicherungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezialisiert. Der studierte Versicherungsbetriebswirt publizierte mehr als 300 Fachartikel für jeweils ca. 720.000 Leser in 13 Tageszeitungen und Fachmagazinen. Seine Experten-Tipps wurden insgesamt über 70 Mio. Mal schwarz auf weiß gedruckt. Die Presse bezeichnet ihn als einen Mann "der für seine klaren Worte bekannt" ist. (Rhein-Zeitung)

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Mit und ohne A1 Formular: So genießen Mitarbeiter optimalen Schutz im Ausland

Mit und ohne A1 Formular:  So genießen Mitarbeiter optimalen Schutz im Ausland

Ob kleinster oder größter Arbeitgeber Deutschland. Ob Gründer oder etabliertes Unternehmen: Womöglich haben Sie Kunden im Ausland, senden Ihre Mitarbeiter dorthin? Dann benötigen Sie optimalen Schutz für Ihre Mitarbeiter im Ausland. Doch nicht immer greift das A1 Formular bzw. eine A1 Bescheinigung.

Jetzt informieren!

Berufliche Auslandsreisen sind für Ihre Mitarbeiter mit vielfältigen Risiken verbunden, denn ein(e) A1 Formular / A1 Bescheinigung kann nicht immer ausgestellt werden:

 

  • Stress
  • Wechsel von Klima- und Zeitzonen
  • Infektionen
  • schlechte hygienische Verhältnisse
  • fehlende Sicherheitsvorkehrungen

können zu Erkrankungen oder Unfällen führen. Im schlimmsten Fall kann
es zur Berufsunfähigkeit oder zum Tod Ihrer Mitarbeiter kommen.

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Welche Absicherungsmöglichkeiten gibt es für Arbeitgeber?

Zu den „üblichen“ Absicherungsmöglichkeiten zählen:

  • Berufsgenossenschaft
  • gesetzliche Unfallversicherung
  • gesetzliche Rentenversicherung
  • gesetzliche Krankenversicherung.

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Warum sollten Sie Ihre Mitarbeiter zusätzlich schützen?

Weil es einen sicheren Schutz vor den Risiken im Ausland nicht gibt, da die üblichen Versicherungen erhebliche Deckungslücken aufweisen.

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Welche Pflichten haben Sie als Arbeitgeber?

Als Arbeitgeber haben Sie die gesetzliche Verpflichtung, Heilbehandlungskosten, die während eines beruflichen Auslandseinsatzes Ihres Mitarbeiters entstehen, zu erstatten (§17, Abs. 1, SGB V). Schnell haftet ein Arbeitgeber für Kosten, welche er vorher nicht eingeplant hat.

 

Dies gilt auch für mitreisende oder besuchende Ehepartner und Kinder. Im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht sollten Arbeitgeber sicherstellen, dass dem Mitarbeiter bzw. seiner Familie bei Tod bzw. Berufsunfähigkeit im Ausland keine finanziellen Nachteile entstehen. Moderne Arbeitgeber-Konzepte bieten hier bestmögliche Sicherheit – durch eine modulare Versorgungslösung als individuelles Leistungspaket.

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Eine Mantelvertrags-Lösung lässt sich einfach umsetzen:

1. Schritt:

Der Arbeitgeber schließt einen kostenlosen Mantelvertrag
mit dem Versicherer ab und erhält damit die Zusage, alle
Auslandsreisen seiner Mitarbeiter versichern zu können.

2. Schritt:

Für kurze Reisen kann der Versicherungsschutz im Rahmen
einer Pauschalversicherung genutzt werden. Für längere
Reisen erfolgt eine Anmeldung pro Reise.

 

Assistance-Leistungen für entsendete Mitarbeiter im Ausland:

• Informationen über Ärzte und Krankenhäuser im Ausland
• Kostenübernahmeerklärungengegen über Krankenhäusern im Ausland
• Arzt-zu-Arzt-Kontakt und medizinische Abklärung
• Beschaffung und Versand von Medikamenten
• Transport zu einem naheliegenden Krankenhaus
• Krankenrücktransport
• Spezielle Schaden-App!

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Die Highlights moderner Entsendungs-Konzepte auf einen Blick:

• flexibel und individuell zu gestalten
• hohe Versicherungsleistungen bei Tod und BU
• in der Regel keine Gesundheitsprüfungen
• auf Wunsch lebenslange BU-Rente
• umfassender Krankenversicherungsschutz inklusive Assistance-Leistungen
• Terrorismus und passives Kriegsrisiko sind eingeschlossen
• Schutzfrist für Spätfolgen bis zu einem Jahr nach Rückkehrcherer: EGO Worldwide Business von HDI

Jetzt informieren!

 

 

 

Thomas Orthey

Thomas Orthey (51): - Autor, Berater, Dozent und Sachverständiger - ist seit 1989 als Versicherungsexperte tätig. Er hat sich in 25 Jahren auf die Optimierung von Firmenversicherungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezialisiert. Der studierte Versicherungsbetriebswirt publizierte mehr als 300 Fachartikel für jeweils ca. 720.000 Leser in 13 Tageszeitungen und Fachmagazinen. Seine Experten-Tipps wurden insgesamt über 70 Mio. Mal schwarz auf weiß gedruckt. Die Presse bezeichnet ihn als einen Mann "der für seine klaren Worte bekannt" ist. (Rhein-Zeitung)

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Wer zahlt eigentlich bei Schäden durch massiven Starkregen?

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Wer zahlt eigentlich bei Schäden durch massiven Starkregen?

Ständige Unwetter verursachen verheerende Schäden an Haus und Hof. Meistens fehlt jedoch der richtige Versicherungsschutz – mit tragischen Folgen…

Sintflutartiger Regen verwandelt Rinnsale in mächtige Flüsse. Wege, Straßen und mehrstöckige Häuser reißen die Wasserfluten weg, Kraftfahrzeuge stapeln sich wie Bauklötzchen übereinander.

Viele Gebäude sind nach einem Dauerregen nicht mehr standfest. Die drohende Einsturzgefahr macht die Immobilien unbewohnbar. In den letzten Wochen und Monaten ereigneten sich wiederholt Horror-Szenarien in vielen deutschen Regionen.

Vor allem in Baden-Württemberg und Niederbayern wüteten die Unwetter mit katastrophalen Folgen. Gleiches gilt für Nordrhein-Westfalen, wo die Behörden temporär Katastrophenalarm ausriefen.

 

Wasser steht bis zum Hals: 450 Mio. Euro!

Laut ersten Schätzungen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) beliefen sich die versicherten Schäden auf 450 Millionen Euro. Dies war jedoch der Stand vom 30.05.2016. Zwischenzeitlich dürften die konkreten Zahlen wesentlich höher sein, da die Unwetterschäden in Niederbayern und Nordrhein-Westfalen nicht berücksichtigt waren. Neben den Extrem-Ereignissen fluteten zahllose Gewitter mit erheblichen Schauern viele Keller. Der gesamte Schaden ist momentan nicht abzuschätzen. In Niederbayern kalkuliert man die Schäden auf über 1 Milliarde Euro.

Es ist ein Fakt:

Unwetterereignisse werden intensiver und häufiger. Die Natur lässt sich immer weniger in die Karten schauen. Unberechenbare Folgen übersteigen regelmäßig die Millionengrenze.

Auch heute demonstriert das Wetter wieder, wie sinnvoll und existenzsichernd der Einschluss von Elementargefahren in der Wohngebäude– und Hausratversicherung ist. In vielen Policen fehlt jedoch nach wie vor dieser Einschluss.

 

Mehr als jeder Zweite geht leer aus!

Nur etwa 40 Prozent der Wohnimmobilien in Deutschland sind gegen Hochwasserschäden versichert. Gleiches gilt für betrieblich genutzte Gebäude. Viele Unternehmer sind nicht gegen Elementarschäden geschützt.

Deshalb ist es empfehlenswert, nicht nur die private Hausrat- und Wohngebäudeversicherung, sondern auch Geschäfts-Inhaltsversicherungen und gewerbliche Gebäudeversicherungen um den Einschluss „Elementarschäden“ zu erweitern.

Tipp für Unternehmer:

Wichtig ist der Einschluss von Elementarschäden auch in der Ertragsausfall-Versicherung. Dies gilt sowohl für die kleine, mittlere und große Betriebsunterbrechungsversicherung. Nur wenn dieser Einschluss vereinbart wird, leistet der Versicherer wenn nach einer Überflutung die Maschinen oder der ganze Betrieb stillstehen.

 

Nicht auf den Staat verlassen

Wer sich auf staatliche Hilfe verlässt, zieht schnell den Kürzeren. Vater Staat springt nur ein, wenn zuvor eine private Absicherung nicht möglich war. Doch das ist höchst selten der Fall:

98,3 Prozent der Gebäude in Deutschland liegen in den ZÜRS-Zonen 1 und 2. Statistisch sind die Gebiete weniger als einmal in 200 Jahren beziehungsweise einmal in 100 bis 200 Jahren von einem Hochwasser betroffen. Diese Immobilien sind ohne Probleme zu versichern – und das, obschon gerade diese Risiken bei Starkregen am häufigsten betroffen sind.

Soforthilfen vom Staat sind gut. Doch es gibt nur wenige tausend Euro und die sind sehr schnell verzehrt. Die aufwendige Sanierung von Gebäuden nach einer Überschwemmung und der Ersatz von betroffenem Inventar, Vorräten, Arbeitsgeräten, Maschinen etc. geht ruckzuck in 5- bis 6-stellige Dimensionen, wie der aktuelle Naturgefahrenreport des GDV beweist.

Versicherungsschutz für Elementarschäden ist günstiger zu haben als viele glauben. Hier finden Interessierte den womöglich besten Vergleichsrechner für die am deutschen Markt angebotenen Elementarschaden-Lösungen. Jetzt informieren und vergleichen!

 

 

Thomas Orthey

Thomas Orthey (51): - Autor, Berater, Dozent und Sachverständiger - ist seit 1989 als Versicherungsexperte tätig. Er hat sich in 25 Jahren auf die Optimierung von Firmenversicherungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezialisiert. Der studierte Versicherungsbetriebswirt publizierte mehr als 300 Fachartikel für jeweils ca. 720.000 Leser in 13 Tageszeitungen und Fachmagazinen. Seine Experten-Tipps wurden insgesamt über 70 Mio. Mal schwarz auf weiß gedruckt. Die Presse bezeichnet ihn als einen Mann "der für seine klaren Worte bekannt" ist. (Rhein-Zeitung)

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Betriebshaftpflichtversicherung: Abstrakte Gefahr oder reales Risiko?

Betriebshaftpflichtversicherung: Abstrakte Gefahr oder reales Risiko?

Wie bei jedem Versicherungsschutz lautet auch bei der Wahl einer geeigneten Betriebshaftpflichtversicherung die erste Frage, die Sie sich als Kunde stellen werden: Brauche ich diesen Versicherungsschutz wirklich? Man kann sich zwar gegen vieles versichern, aber bei weitem nicht alles ist sinnvoll und notwendig!

Die Versicherungsgesellschaften sprechen bei einer Berufs- oder Betriebshaftpflicht
oftmals sehr abstrakt von „Risikoprofilen“ und „Personen-, Sach- und Vermögensschäden“, die Ihnen drohen. Aber laufen Sie in Ihrem Alltag wirklich Gefahr, von dritten Personen belangt zu werden? Oder werfen Sie mit einer derartigen Police nur jedes Jahr Geld zum Fenster hinaus? Einige Beispiele veranschaulichen Ihnen, warum diese Absicherung in der Praxis sehr sinnvoll, ja sogar existenziell sein kann.

Konkrete Beispiele aus der Praxis:

Es ist Winter und noch früh am Morgen. In der Nacht hat es geschneit und gefroren. Noch hat niemand vor Ihrem Betriebsgelände Salz gestreut. Ein Fußgänger kommt vorbei, rutscht aus und verletzt sich schwer. Nun kommen auf Sie als Inhaber hohe Rehabilitationskosten, Regressforderungen der Krankenversicherung, sowie ein Schmerzensgeld zu, die Sie ohne eine entsprechende Police komplett aus der eigenen Tasche zahlen müssten. Wichtig: Dieses Gefahrenpotenzial besteht nicht nur in der kalten Jahreszeit, denn eine einzelne Bananenschale reicht bereits aus…

Ihr Mitarbeiter verliert die zentralen Firmenschlüssel oder Codekarten eines Auftraggebers. Die Folge: Der geschädigte Kunde muss daraufhin seine ganze Schlüsselanlage austauschen lassen. Sie stehen am Ende für die Kosten gerade.

Sie unterhalten eine Internetseite. Bei einem Bild oder Video haben Sie es versäumt, die Nutzungsrechte zu erwerben. Der Rechteinhaber fordert Schadensersatz.

Wovor müssen Sie sich wappnen?

In vielen Fällen kann für Sie eine Haftungsgrundlage bestehen, auf deren Grundlage Sie in Anspruch genommen werden. Eine leistungsstarke Betriebs- und Berufshaftpflicht kann oftmals für Sie eintreten, unberechtigte Ansprüche abwehren beziehungsweise berechtigte Forderungen für Sie regulieren. Aber nicht alles ist versicherbar. Wir verraten Ihnen gerne, vor welchen Risiken Sie sich in Ihrer Branche wappnen müssen und wie Sie dies möglichst preisgünstig umsetzen.

Direkt zum Vergleich!

Thomas Orthey

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Betriebshaftpflichtversicherung: Brauche ich diesen Schutz wirklich?

Betriebshaftpflichtversicherung: Brauche ich diesen Schutz wirklich?

Wie bei jedem Versicherungsschutz lautet auch bei der Wahl einer geeigneten Betriebshaftpflichtversicherung die erste Frage, die Sie sich als Kunde stellen werden: Brauche ich diesen Versicherungsschutz wirklich? Man kann sich zwar gegen vieles versichern, aber bei weitem nicht alles ist sinnvoll und notwendig!

Die Versicherungsgesellschaften sprechen bei einer Berufs- oder Betriebshaftpflicht
oftmals sehr abstrakt von „Risikoprofilen“ und „Personen-, Sach- und Vermögensschäden“, die Ihnen drohen. Aber laufen Sie in Ihrem Alltag wirklich Gefahr, von dritten Personen belangt zu werden? Oder werfen Sie mit einer derartigen Police nur jedes Jahr Geld zum Fenster hinaus? Einige Beispiele veranschaulichen Ihnen, warum diese Absicherung in der Praxis sehr sinnvoll, ja sogar existenziell sein kann.

Konkrete Beispiele aus der Praxis:

Es ist Winter und noch früh am Morgen. In der Nacht hat es geschneit und gefroren. Noch hat niemand vor Ihrem Betriebsgelände Salz gestreut. Ein Fußgänger kommt vorbei, rutscht aus und verletzt sich schwer. Nun kommen auf Sie als Inhaber hohe Rehabilitationskosten, Regressforderungen der Krankenversicherung, sowie ein Schmerzensgeld zu, die Sie ohne eine entsprechende Police komplett aus der eigenen Tasche zahlen müssten.

Ihr Mitarbeiter verliert die zentralen Firmenschlüssel oder Codekarten eines Auftraggebers. Die Folge: Der geschädigte Kunde muss daraufhin seine ganze Schlüsselanlage austauschen lassen. Sie stehen am Ende für die Kosten gerade.

Sie unterhalten eine Internetseite. Bei einem Bild oder Video haben Sie es versäumt, die Nutzungsrechte zu erwerben. Der Rechteinhaber fordert Schadensersatz.

Wovor müssen Sie sich wappnen?

In vielen Fällen kann für Sie eine Haftungsgrundlage bestehen, auf deren Grundlage Sie in Anspruch genommen werden. Eine leistungsstarke Betriebs- und Berufshaftpflicht kann oftmals für Sie eintreten, unberechtigte Ansprüche abwehren beziehungsweise berechtigte Forderungen für Sie regulieren. Aber nicht alles ist versicherbar. Wir verraten Ihnen gerne, vor welchen Risiken Sie sich in Ihrer Branche wappnen müssen und wie Sie dies möglichst preisgünstig umsetzen.

Direkt zum Vergleich!

 

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Thomas Orthey (51): - Autor, Berater, Dozent und Sachverständiger - ist seit 1989 als Versicherungsexperte tätig. Er hat sich in 25 Jahren auf die Optimierung von Firmenversicherungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezialisiert. Der studierte Versicherungsbetriebswirt publizierte mehr als 300 Fachartikel für jeweils ca. 720.000 Leser in 13 Tageszeitungen und Fachmagazinen. Seine Experten-Tipps wurden insgesamt über 70 Mio. Mal schwarz auf weiß gedruckt. Die Presse bezeichnet ihn als einen Mann "der für seine klaren Worte bekannt" ist. (Rhein-Zeitung)

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